„Die Geschichte der Juden – Ein Gott, ein Volk“
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„Die Geschichte der Juden – Ein Gott, ein Volk“

Jude beim Gebet.

Jude beim Gebet. (© Matthias Hinrichsen)

09.12.2017 – ab 17.15 Uhr – Phoenix: In dieser fünfteiligen Dokumentation wird die Geschichte der Juden, die vor über 3000 Jahren begann. Folge 1 berichtet über diese Zeit als das jüdische Volk erstmals eine eigene Identität bekam. Anhand zahlreicher archäologischer und geschichtlicher Quellen sowie lebendigen Fotoaufnahmen von Orten in Israel, Ägypten und Jordanien wird das allmähliche Herauskristallisieren eines Volkes deutlich, deren radikale Vorstellung von einem einzigen, gesichts- und gestaltlosen Gott Ausdruck fand in einem ebenso radikalen Dokument: die Hebräische Bibel ist ein Schatz reich an Geschichten, Gedichten, Weisheit und Geboten.

Menora. (© Matthias Hinrichsen)

Menora. (© Matthias Hinrichsen)

Folge 2/5: 18.00 Uhr
In Folge zwei erzählt Professor Simon Schama, wie die Juden in der Welt des Mittelalters überlebten. Anhand zahlreicher geschichtlicher Quellen, Artefakten und faszinierenden Orten in Galiäa, Ägypten, England und Spanien wandelt Simon Schama auf den Spuren der jüdischen Geschichte – von der Zerstörung des Tempels in Jerusalem 70 n. Chr. bis hin zum jüdischen Ghetto in Venedig im 17. Jahrhundert.

Grab von König David. (© Matthias Hinrichsen)

Grab von König David. (© Matthias Hinrichsen)

Folge 3/5: 18.45 Uhr
Im dritten Teil dieser Serie erzählt Simon Schama vom großen Glaubenssprung, den die Juden in Nordeuropa unternahmen. Nach Jahrhunderten der Ausgrenzung aus der nicht-jüdischen Gesellschaft, versprach die aufziehende Aufklärung den Juden einen Anteil an jenen Nationen, von denen sie zuvor ausgegrenzt wurden, gestützt von sich selbst genügenden Traditionen und ihrer eigenen Sprache. Aber dem späten 18. Jahrhundert verließen viele Juden ihre Ghettos und schlossen sich der nicht-jüdischen Gesellschaft an. Sie hofften, Bürger werden zu können, und endlich als Gleichgestellte behandelt zu werden.

Mosaikboden in Sepphoris (Zippori). (© Matthias Hinrichsen)

Mosaikboden in Sepphoris (Zippori). (© Matthias Hinrichsen)

Folge 4/5: 20.15 Uhr
In der vierten Folge erkundet Professor Simon Schama die reiche Geschichte der osteuropäischen Juden. Mit aufrüttelndem Archivmaterial und Fotografien, sowie lebendigen Landschaftsaufnahmen von der Slowakei, Litauen, Russland, der Ukraine und Amerika, beschwört Simon Schama die einzigartige Kultur des Glaubens, der Dichtung und der Musik herauf, die vom Kampf gegen die Unterdrückung im russischen Ansiedlungsgebiet inspiriert wurde. Er erzählt, wie diese reiche Kultur mit der Massenimmigration der Juden nach Amerika im späten 19. und frühen 20. Jahrhundert, ein neues Zuhause fand.

Felsenfestung Massada. (© Matthias Hinrichsen)

Felsenfestung Massada. (© Matthias Hinrichsen)

Folge 5/5: 21.00 Uhr
Simon Schama erkundet wie der Holocaust und die Gründung des Staates Israel in hohem Maße verändert haben, was es bedeutet, ein Jude zu sein. Die Geschichte der Juden begann vor 3.000 Jahren einem Ort, den die Bibel Das gelobte Land nennt und der heute den Staat Israel beherbergt. Nach Jahrtausenden des Exils kehrten die Juden zurück in ein Land, dem sie sich immer schon emotional und religiös verbunden sahen. Die Konsequenzen für die palästinensischen Araber, die dasselbe Land beanspruchen, und die Auswirkungen auf die Welt werden offen und manchmal schmerzvoll detailliert aufgezeigt.

(Text: Phoenix)

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