Das muslimische Viertel in der Altstadt Jerusalems wird überwiegend bewohnt von muslimischen Arabern. Es Dort ist es für westliche Reisende gewöhnungsbedürftig. Die Straßen sind nicht sonderlich sauber, Preise an Waren gibt es selten, das Angebot ist eher einfach. Immer wieder werden Touristen von muslimischen Souvenir-Händlern angesprochen, wo sie herkommen, wie es ihnen geht, dass Deutschland schön ist und so weiter. Wer dann anhält und sich auf ein Gespräch einlässt, hat das Spiel verloren und wird genötigt, etwas zu kaufen. Aus Deutschland, der Schweiz oder Österreich ist man solche Aufdringlichkeit nicht gewohnt, im muslimischen Teil der Jerusalemer Altstadt ist es normal. Es wird immer öfter versucht, Touristen „über den Tisch zu ziehen“, deswegen gibt es keine Preise auf den Waren. Leider fallen allzu viele naive Touristen darauf rein. Aber es gibt sehr viel Interessantes zu entdecken!

Bei der Auswahl der Bilder möchten wir Ihnen das Leben in der muslimischen Altstadt zeigen, quasi ein Stück Orient mitten im jüdischen Staat, geprägt von Geschäftigkeit, aber auch südländischer Gelassenheit, von Freundlichkeit und Offenheit. Geprägt von mittelalterlichen Strukturen, ursprünglich und schon fast eine Rückschau, wie es in Jerusalem vor 50 Jahren gewesen sein könnte. Die meisten der Muslime, die dort wohnen oder arbeiten, sind zuvorkommende Menschen. Besonders die Älteren sind Vorbild in dieser Richtung. Als ich einmal eine Falafel-Rolle kaufte und im Trubel vergaß, mein Wechselgeld mitzunehmen, schickte der Imbissbesitzer, ein mittfünziger Muslime, einen Jungen hinter mir her, um mir dieses Geld zu geben. Oder wenn man sich in der Altstadt verirrt hat, wird einem sofort der Weg gezeigt. Möchten Sie ein Stück Orient mitbekommen, machen Sie Pause in einem Café oder Restaurant, wo nur Muslime sind. Dort bekommen Sie garantiert das wirkliche Leben und die Gastfreundschaft in diesem Teil der Altstadt mit.

Klicken Sie sich durch Impressionen im muslimischen Viertel der Altstadt von Jerusalem:

Händler im Damaskustor. (© Matthias Hinrichsen)

Treppab in den Shuk. (© Matthias Hinrichsen)

Mühsamer Transport. (© Matthias Hinrichsen)

Osterbrot mit Eiern. (© Matthias Hinrichsen)

Kaffee für türkischen Mokka. (© Matthias Hinrichsen)

Frisches Obst und Gemüse. (© Matthias Hinrichsen)

Schreiend verkauft sich mehr. (© Matthias Hinrichsen)

Gemüse in Massen. (© Matthias Hinrichsen)

Frische Weinblätter. (© Matthias Hinrichsen)

Zum Beten nach Jerusalem. (© Matthias Hinrichsen)

Falafel lecker und preiswert. (© Matthias Hinrichsen)

Teures Touristen-Restaurant. (© Matthias Hinrichsen)

Das Gute verkauft sich schlecht. (© Matthias Hinrichsen)

Kleine Traktoren können sich nur wenige leisten. (© Matthias Hinrichsen)

Im Notfall wird es eng. (© Matthias Hinrichsen)

Umladen per Hand. (© Matthias Hinrichsen)

Warten auf muslimische Kundschaft. (© Matthias Hinrichsen)

Müßiggang bei einem Kaffee. (© Matthias Hinrichsen)

Muslimischer Verkäufer. (© Matthias Hinrichsen)

Nachrichtenpause. (© Matthias Hinrichsen)

Das muslimische Wahrzeichen. (© Matthias Hinrichsen)

Zugangskontrolle an muslimischen Feiertagen. (© Matthias Hinrichsen)

Große Hilfe für Touristen. (© Matthias Hinrichsen)

Seit über 70 Jahren jüdisch. (© Matthias Hinrichsen)

Prominentestes jüdisches Haus. (© Matthias Hinrichsen)

Abseits ist es ruhiger. (© Matthias Hinrichsen)

Tagesende. (© Matthias Hinrichsen)

Vorbereitung für den nächsten Tag. (© Matthias Hinrichsen)

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