Israel-ABC: Kostenlose Stadtführungen in Jerusalem
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Israel-ABC: Kostenlose Stadtführungen in Jerusalem

Am Safra-Square startet die kostenlose Stadtführung am Shabbat durch das Jerusalamer Künstler-Viertel Morasha. (© Matthias Hinrichsen)

Am Safra-Square startet die kostenlose Stadtführung am Shabbat durch das Jerusalamer Künstler-Viertel Morasha. (© Matthias Hinrichsen)

UPDATE: Die vormals kostenlosen Touren kosten jetzt 15 Shekel, was immer noch preiswerter ist, als die von gewerblichen Anbietern, aber trotzdem sehr interessant.

Jerusalem lässt sich auf verschiedene Methoden erkunden. Ob per Stadtrundfahrt im Bus, im Mietwagen oder zu Fuß: Israels Hauptstadt ist ein unvergessliches Erlebnis. Am intensivsten lässt sich Jerusalem jedoch per pedes erleben. Kostenlose Stadtführungen werden jeden Samstag in und um die Jerusalemer Altstadt angeboten. Stets von lizensierten Guides begleitet, kann man auf diese Weise Jerusalem im Detail kennen und lieben lernen. So werden auch Seiten von Jerusalem beleuchtet, die man als klassischer Tourist vielleicht nicht unbedingt zu Gesicht bekommen würde. Sei es beispielsweise ein Rundgang durch die baulichen Hinterlassenschaften aus den Epochen der Mameluken oder der Kreuzfahrer, oder eine Tour über den Zionsberg und durch das Kidrontal. Ausflüge abseits der typischen Touristenpfade werden zahlreiche angeboten. Die kostenlosen Stadtführungen dauern jeweils rund drei Stunden.

Kleeblatt-Weltkarte (Itinerarium Sacrae Scripturae) aus armenischer Keramik vom Jerusalem Künstler Arman Darian nach dem Original von Heinrich Bünting (Magdeburg) aus dem Jahr 1581. (© Matthias Hinrichsen)

Kleeblatt-Weltkarte (Itinerarium Sacrae Scripturae) aus armenischer Keramik vom Jerusalem Künstler Arman Darian nach dem Original von Heinrich Bünting (Magdeburg) aus dem Jahr 1581. (© Matthias Hinrichsen)

(Fast) Kostenlose Stadtführungen – Jerusalem kennenlernen

Ein Abstecher zu den typischen Jerusalemer Anziehungspunkten wie der Klagemauer, der Grabeskirche oder des Tempelbergs, sollte auf dem Plan eines jeden Besuchers der Heiligen Stadt stehen. Wer jedoch etwas mehr Zeit im Gepäck hat und gewillt ist, Orte wie die King George Straße, die German Colony, das christliche Altstadtviertel oder die Jaffa Straße mit all den dazugehörigen Geschichten – und selbstverständlich der jahrhundertelangen Geschichte – genauer unter die Lupe zu nehmen, der darf das dank der kostenlos angebotenen Stadtführungen jeden Samstag mitten im Shabbat erleben. Auch gibt es Abstecher in das kulinarische und das künstlerische Jerusalem, die man sich nicht entgehen lassen sollte.

Während der kostenfreien Stadtführungen bekommt man Orte, Gebäude und deren Geschichte zu Gesicht - wie hier ein ehemaliges christliches Gebäude - die man sonst nicht wahrgenommen hätte. (© Matthias Hinrichsen)

Während der kostenfreien Stadtführungen bekommt man Orte, Gebäude und deren Geschichte zu Gesicht – wie hier ein ehemaliges christliches Gebäude – die man sonst nicht wahrgenommen hätte. (© Matthias Hinrichsen)

(Fast) Kostenlose Stadtführungen – auf Englisch

Die Stadtführungen werden nur auf Englisch angeboten. Teilnehmern mit nicht so guten Englisch-Kenntnissen sei deshalb geraten, eventuell dazu parallel einen deutschsprachigen Reiseführer zur Hand zu haben. Anmeldungen für die Stadtführungen sind in der Regel nicht erforderlich. Die Führungen beginnen meist vormittags an einem vorher festgelegten Treffpunkt. Am Ende der Tour bittet die oder der Tour-Führer um einen Obolus für ihre/seine Arbeit. Bei der neuen Regelung mit 15 Shekel kann jeder selbst entscheiden, ob er dem Guide noch ein Trinkgeld direkt zukommen lässt.

Stadtführungen – weitere Informationen

>>> Jeden Samstag preiswerte Stadtführungen durch Jerusalem (15 Shekel) >>> Weitere preiswerte Stadtführungen durch Jerusalem (15 Shekel)

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