Synagoge

Hurva-Synagoge in Jerusalem. (© Matthias Hinrichsen)

Hurva-Synagoge in Jerusalem. (© Matthias Hinrichsen)

Die Synagoge ist ein jüdisches Gotteshaus, vergleichbar einer Kirche im Christentum. Dort werden Gottesdienste abgehalten, mancherorts dient die Synagoge auch als Lehrhaus, je nach Größe der vorhandenen Räumlichkeiten einer Gemeinde. Die architektonischen Formen sind sehr unterschiedlich, wobei eine Kuppel des Öfteren den höchsten Punkt des Bauwerks ziert. Das Wort Synagoge ist aus dem Altgriechischen abgeleitet, was Versammlung bedeutet. Die ersten jüdischen Gotteshäuser sollen etwa 500 v. Chr. entstanden sein, etwa in der Zeit des Zweiten Jüdischen Tempels. Die größte Synagoge Israels steht in Jerusalem, die Hurva-Synagoge. Nach der Zerstörung 1948 im arabisch-israelischen Krieg, stand sie 62 Jahre lang als Ruine im Herzen Jerusalems und konnte nach einem Neuaufbau im Jahr 2010 wiedereröffnet werden. Eine der weniger bekannten Synagogen unter Touristen in Israel ist die Or Torah-Synagoge, die auch als La Dschariba bezeichnet wird. Sie ist eine tunesische Synagoge, die über fünf Jahrzehnte mit Hunderten von Millionen Mosaiksteinen ausgeschmückt wurde. In den Arbeiten sind unter anderem biblische Szenen dargestellt, die an Wänden, Decken und auf Böden, selbst in den Treppenhäusern und an der Außenfassade aufgebracht sind.

In der tunesischen Synagoge La Dschariba sind Wände und Fenster von unvergleichbarer Farbenpracht und Schönheit. (© Matthias Hinrichsen)

In der tunesischen Synagoge La Dschariba sind Wände und Fenster von unvergleichbarer Farbenpracht und Schönheit. (© Matthias Hinrichsen)

 

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