Johannisbrotbaum Früchte

Früchte des Johannisbrotbaums. (© Matthias Hinrichsen)

Der weit ausladende, mit immergrünen Blättern versehene Johannisbrotbaum kann bis zu 10 Meter hoch werden. Es gibt männliche und weibliche Bäume. Sie blühen im Herbst und erst im darauffolgenden Spätsommer gelangen die Früchte zur Vollreife. Die am Baum getrockneten Schoten sind dann braun und hornartig gekrümmt, 2-4 cm breit und im Schnitt 20 cm lang. Die pfefferkorngroßen Samen sind weich und süß; auch die Hülse selbst ist essbar und süßlich, allerdings ein wenig trocken.
 

Schoten des Johannisbrotbaums

Der Vater und seine zwei Sühne: Lukas 15,14-16 „14 Als er nichts mehr hatte, brach in jenem Land eine große Hungersnot aus; da ging es ihm schlecht. 15 Er hängte sich an einen Bürger des Landes, der schickte ihn aufs Feld zum Schweinehüten. 16 Er war so hungrig, dass er auch mit dem Schweinefutter zufrieden gewesen wäre; aber er bekam nichts davon.

Verwendung

Heutzutage werden die Schoten des Johannisbrotbaums als Tierfutter verwendet. Historiker gehen davon aus, dass dieses auch schon zu biblischen Zeiten der Fall gewesen ist. Daraus ergibt sich eine Erwähnung als Schote im Neuen Testament. Der Johannisbrotbaum soll zu biblischen Zeiten in Israel weit verbreitet gewesen sein. Einige Bäume stehen beispielsweise im Eingangsbereich der Kirche Dominus Flevit am Ölberg.

Bibelzitate mit freundlicher Genehmigung Deutsche Bibelgesellschaft.

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