Es ist der Lebensmittelmarkt Jerusalems: Frisches Obst und Gemüse, delikate Backwaren, Frischfisch und -fleisch – rund 250 Händler drängen sich auf über 1.000 Standmetern unter freiem Himmel und bei gläserner Überdachung. Die riesigen vertikalen Deckenventilatoren im überdachten Bereich gehören zum markanten Erscheinungsbild wie die farbintensiven Melonen, Orangen und Walnüsse. Der Mahane Yehuda liegt im Zentrum Jerusalems und ist ein Spiegelbild des originalen jüdischen Alltags.

Klicken Sie sich durch Impressionen auf dem Mahane Yehuda Markt in Jerusalem:

Das Warenangebot muss man beim ersten Besuch erstmal auf sich wirken lassen, so vielfältig ist es. (© Matthias Hinrichsen)

Sehr aromatisches frisches Obst aus Israel kommt direkt von den Feldern auf den Markt. (© Matthias Hinrichsen)

Auch das Gemüse ist absolut frisch und vor allem preiswert. (© Matthias Hinrichsen)

Nüsse und Trockenfrüchte sind Spezialitäten im Nahen Osten und Stück für Stück eine geschmackliche Freude. (© Matthias Hinrichsen)

Dazwischen einer der letzten kleinen Händler, die schon seit Jahrzehnten ansässig sind. (© Matthias Hinrichsen)

Halva ist ebenfalls ein Produkt aus südlichen Ländern und natürlich auch in Israel heimisch. (© Matthias Hinrichsen)

Der selbsternannte Halva-König des Marktes - seine Produkte sind leider zu ölig und nicht königlich. (© Matthias Hinrichsen)

Restaurants, Bars und Cafés lassen den Besucher die Markt-Atmosphäre länger genießen. (© Matthias Hinrichsen)

Shakshuka ist ein Nationalgericht und auf dem Mahane Yehuda Markt unbedingt eine Empfehlung wert. (© Matthias Hinrichsen)

Backwaren und besonders Rugelach gehen weg wie "warme Semmeln". (© Matthias Hinrichsen)

Backwaren, frisch aus dem Ofen, finden ohnehin reißenden Absatz. (© Matthias Hinrichsen)

Freitags verkaufen die Händler bevorzugt den traditionellen Hefezopf, auf Hebräisch Challa. (© Matthias Hinrichsen)

Oliven gibt es in zahlreichen Größen und Varianten, scharf, mild, mit Knoblauch oder ohne. (© Matthias Hinrichsen)

Spezialitätengeschäfte mit Käse und Wein sind sehr beliebt, schweizer und französischer Käse die Renner. (© Matthias Hinrichsen)

Auf über 10.000 Quadratmetern erstreckt sich der Mahane Yehuda Markt in Jerusalem. (© Matthias Hinrichsen)

Im Außenbereich tummeln sich weitere Händler mit ihrer schmackhaften Ware. (© Matthias Hinrichsen)

Freitags beten orthodoxe Juden mit Marktbesuchern im Außenbereich. (© Matthias Hinrichsen)

Und Bedürftige finden Gehör und bekommen Spenden. (© Matthias Hinrichsen)

Um 1920, während der Zeit des britischen Mandats, wurde begonnen, den Markt fest zu installieren. Der einst ausschließlich in arabischen Händlerhand befindliche Markt wurde von immer mehr jüdischen Händlern übernommen. Es folgte eine Jahrzehnte lange Entwicklung und Etablierung. Dann, in den Jahren 1997 und 2002, zwei Terrorattacken durch Selbstmord-Attentäter. Vergessen ist es nicht, aber Normalität ist schon lange wieder eingekehrt. Seit Kurzem befindet sich der jüdische Shuk im Umbruch. Immer mehr wird der Mahane Yehuda zum „Shopping-Erlebnis“, zwischen den traditionellen Läden eröffnen immer mehr kleine Cafés und Restaurants.

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