1. Bad Homburger Klezmertage vom 9. bis 11. März

06.03.2012 (10:25) von | Kategorie: Kultur
Helmut Eisel und Band sind bei den 1. Bad Homburger Klezmertagen zu Gast. (© Bad Homburger Klezmertage)

Helmut Eisel und Band sind bei den 1. Bad Homburger Klezmertagen zu Gast. (© Bad Homburger Klezmertage)

BAD HOMBURG (sk) – Drei Tage, drei international renommierte Klezmergruppen, drei Konzerte im “Kulturzentrum Englische Kirche” und ein Rahmenprogramm mit Lesung und Musik. Kein geringerer als ‘Helmut Eisel & Band’ wird mit seinem Konzert am Sonntag, 11. März 20.00 Uhr in der Englischen Kirche Bad Homburg Taufpate sein. Bad Homburg mit seinem vielfältigen kulturellen Programm setzt mit dieser neuen Veranstaltungsreihe wieder einen besonderen Akzent in der Rhein-Main-Region.

Vor allem im Osten Europas aber auch in Deutschland ist Klezmer in den letzten Jahren ein regelrechter Markt-Faktor geworden. Kein Wunder, denn immer mehr Musiker entdecken diese Musik. Die Melodien bleiben die alten, die Spielweise ist eine moderne, an Klassik und Pop angelehnt, doch die Musik bleibt Klezmer durch und durch, mit der Klarinette als herausragendem Melodieinstrument. Der Ursprung von Klezmer liegt in Osteuropa; Ende des 18. Jahrhunderts gelangte er mit den europäischen Auswanderern nach Amerika. Dort blieb die Musik auch über die Schrecken der Judenverfolgung hinweg erhalten und öffnete sich anderen Musikformen, wie zum Beispiel dem Musical oder dem Jazz. In einer globalisierten Welt ist die Rückkehr des Klezmer nach Europa kein Wunder. Hier knüpft er an alte Wurzeln an und trifft auf eine lebendige Musikkultur.

Trio Sholem aus Polen gastiert  bei den 1. Bad Homburger Klezmertagen. (© Bad Homburger Klezmertage)

Trio Sholem aus Polen gastiert bei den 1. Bad Homburger Klezmertagen. (© Bad Homburger Klezmertage)

Freitag, 9. März, 20.00 Uhr: Trio Sholem (Krakau PL)
Das Trio spielt traditionelle jüdische Klezmer-Musik in eigenem Arrangement. Die Musiker interessieren sich für klassische Musik, Jazz und Folk – diese Musikrichtungen haben großen Einfluss auf den reichhaltigen und einzigartigen Stil der Band. Das Repertoire von Sholem umfasst Instrumentalstücke und Lieder in jiddischer Sprache.
Ort: Kulturzentrum Englische Kirche

Samstag, 10. März 20.00 Uhr: Snaftl-Ufftschik (Berlin)
Es ist, als ob sie mit ihren Instrumenten sprechen könnten, lachen, weinen, träumen und meditieren. Das lehrt keine Musikschule. Das kommt von innen, als ob es im Augenblick entsteht. Es ist Musik in ihrer schönsten Form, urwüchsig, ehrlich und voller guter Laune. Spielfreude auf höchstem Niveau. Mit vielen Preisen ausgezeichnet u.a. „Musica Vitale“ Musikpreis der Kulturen in Berlin und Brandenburg, Deutscher Folkförderpreis, Studiopreis des Berliner Senats, und noch viel weitere.
Ort: Kulturzentrum Englische Kirche

Sonntag, 11. März 11.00 Uhr: Jiddische Texte, Musik und koscherer Wein
Lesung: Miriam Nebo M.A. (in jiddischer Sprache).
Musikalische Begleitung: Gabriela Kaufmann.
Moderation und Übersetzung: Margret Nebo (Vorsitzende des Vereins CJZ Hochtaunus).
Ort: Matinee im Foyer der VHS Bad Homburg, Elisabethenstr. 4-8
Kadya Molodowsky (1894-1975). Neben ihrem lyrischen Hauptwerk, publiziert in sechs Bänden, verfasste die Autorin bis 1974 Erzählliteratur, Dramen und Essays und gab das von ihr gegründete literarische Magazin Svive 35 Jahre heraus. Besonders bekannt wurde ihre Lyrik für Kinder aus ihrer Warschauer Zeit. In der Lyrik der Autorin werden die kulturellen und historischen Veränderungen der Zeit thematisiert, und die unterschiedlichsten kulturellen Einflüsse begegnen sich darin: europäische und amerikanische literarische Einflüsse – vermittelt durch den Modernismus jiddischer Literatur-, Aspekte des russischen Symbolismus, biblische Themen, die Tradition jiddischer Frauengebete, aber auch Themen des sozialen Protestes oder der klassischen Mythologie.

Sonntag, 11. März 20.00 Uhr: Helmut Eisel & Band (Saarbrücken)
Wenn die Klarinette jubiliert, weint, knurrt. Helmut Eisel & Band beweisen immer wieder, dass sie zu den Topformationen gehören, wenn es um Klezmer oder Jazz geht. Die Klarinette wird von Kennern oft als das sprechendste Instrument bezeichnet. Wer Helmut Eisel gehört hat, weiß warum. Denn wie begnadet Eisel mit diesem Instrument umgeht, zeugt von höchster technischer und musikalischer Perfektion. Seit seines Workshop „Klezmer- Improvisationen“ in Bad Homburg ist Helmut Eisel hier kein Unbekannter mehr. So wirkt er regelmäßig auch als Dozent und Interpret bei den Workshops und Konzerten im Rahmen von „Clarinet and the Klezmer in Galilee“ in Safed (Israel) mit, die unter der Leitung und Schirmherrschaft seines Lehrers und Freundes Giora Feidman stehen.
Ort: Kulturzentrum Englische Kirche

>>> Weitere Informationen unter www.badhomburgerklezmertage.de

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