Pankower Delegation in der israelischen Partnerstadt Ashkelon

Pankower Delegation in der israelischen Partnerstadt Ashkelon

Die Pankower Delegation besucht eine auf kulturelle Bildung spezialisierte Schule. (©  Renate Schmidt, Bezirksamt Pankow)

Die Pankower Delegation besucht eine auf kulturelle Bildung spezialisierte Schule. (© Renate Schmidt, Bezirksamt Pankow)

BERLIN/ASHKELON (im/bp) – Pankows Bürgermeister Matthias Köhne und eine zehnköpfige Delegation besuchten in der vergangenen Woche ihre Partnerstadt Ashkelon, um die bestehenden Kontakte weiter zu intensivieren. Des Weiteren trafen sie Offzielle in Tel Aviv und Jerusalem für weitere Anknüpfungspunkte in Israel. „Die neu geknüpften Kontakte sind eine große Chance für neue Impulse in den städtepartnerschaftlichen Beziehungen. Die beiden Freundschaftsvereine, die Nachbarschaftszentren und die Kunstschulen bieten dafür eine gute Basis“, hob Matthias Köhne die Bedeutung der Reise hervor.

Zur Delegation gehörten Mitglieder aller fünf Fraktionen der Bezirksverordnetenversammlung, sowie Mitglieder des „Freundschaftskreises Berlin-Pankow Ashkelon“, des Bezirkssportbundes und der Jugendkunstschule. Die Pankower Vertreter wurden von Ashkelons Bürgermeister Benny Vaknin empfangen, trafen mit Mitgliedern des Ashkeloner Pendants des Freundschaftsvereins zusammen und besuchten eine auf kulturelle Bildung spezialisierte Schule und das Katznelson Nachbarschaftszentrum. Dieses pflegt seit einigen Monaten einen direkten Austausch mit dem Freizeithaus Weißensee.

„Am 7. Juli 1994 besiegelten die Bürgermeister der Stadt Ashkelon, Benny Vaknin, und des Bezirkes Weißensee von Berlin, Gert Schilling, mit ihren Unterschriften unter die Partnerschaftsurkunde, im Wissen um eine besondere Verantwortung gegenüber der jüngsten Geschichte, eine offizielle Städtepartnerschaft zwischen ihren beiden Kommunen. Nach einer längeren Ruhepause in den Partnerschaftsbeziehungen nahm Pankows Bürgermeister, Matthias Köhne, während des jüngsten Gaza-Krieges 2008/2009 Kontakt mit der Stadt Ashkelon auf, die nur 15 Kilometer von der Grenze zum Gaza-Streifen entfernt liegt. Seitdem wird der Kontakt zwischen den beiden Kommunen wieder gepflegt und durch Besuche intensiviert.“, so der Freundeskreis Pankow Ashkelon auf seiner Facebook-Seite.

Für den Sommer ist ein gemeinsames Projekt von HomeBase New York, HomeBase Berlin-Pankow und HomeBase Jerusalem geplant. Außerdem lud der Pankower Bürgermeister seinen Ashkeloner Amtskollegen für das kommende Jahr zu einem Gegenbesuch nach Berlin ein, um das zwanzigjährige Bestehen der Städtepartnerschaft zu feiern.

(Bezirksamt Pankow/IsraelMagazin)

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