Landeswährung und Bezahlung

Die weiteren israelischen Banknoten der israelischen Landeswährung.

Die aktuellen Banknoten: 50 Schekel, 100 Schekel, 200 Schekel der israelischen Landeswährung.

20-Schekel-Note (Vorder- und Rückseite)

20-Schekel-Note (Vorder- und Rückseite) aus Polymer.

Die Landeswährung heißt Schekel, abgekürzt NIS (New Israeli Sheqel), der in 100 Agorot unterteilt ist. Der Umrechnungskurs beträgt 4,2 Schekel pro 1 Euro (Juni 2015), schwankt um bis zu zehn Prozent in beide Richtungen. Hier zeigt sich eine Abhängigkeit vom US-Dollar, aber es spiegelt auch die Wirtschaftskraft Israels wider. Offizielles Zahlungsmittel ist der Schekel in ganz Israel, den palästinensischen Autonomiegebieten sowie in Teilen des Westjordanlandes.

Landeswährung Israel – Banknoten

Es gibt Banknoten von 20, 50, 100 und 200 NIS. Es gibt Münzen zu 10 Agorot, ½, 1, 2, 5 und 10 Schekel mit den abgebildeten Motiven. Anfang März 2011 wurden von israelischen Nationalbank weitere Motive mit israelischen Berühmtheiten auf Geldscheinen angekündigt: Nathan Alterman (1910-1970), Leah Goldberg (1911-1970), Shaul Tchernichovsky (1875-1943) und Rachel Sela (1890-1931). Die 10-Schekel-Münze gleicht in der Farbkombination der 1- und 2-Euro-Münze.

Die aktuellen israelischen Münzen: 10 Schekel , 5 Schekel , 2 Schekel , 1 Schekel (obere Reihe von links); 1/2 Schekel, 10 Agorot, 5 Agorot, 1 Agorot (untere Reihe von links).

Die aktuellen israelischen Münzen: 10 Schekel , 5 Schekel , 2 Schekel , 1 Schekel (obere Reihe von links); 1/2 Schekel, 10 Agorot, 5 Agorot, 1 Agorot (untere Reihe von links).

Landeswährung Israel – Bezahlung

Die Bezahlung in Israel erfolgt üblicherweise in der Landeswährung Shekel. Alternativ können zum Beispiel Hotelrechnungen in US-Dollar und manchmal auch in Euro bezahlt werden. Ebenso bei Luxusartikeln. Bei europäischen Einrichtungen der Kirche können Sie auch in Euro bezahlen. Es lohnt sich jedoch, den aktuellen Umrechnungskurs zu berücksichtigen, um eventuell doch in der Landeswährung zu bezahlen.

Landeswährung Israel – Bedeutung des Zeichens

Das Symbol für den NIS ist ₪, eine Kombination aus den ersten hebräischen Buchstaben für die Wörter Schekel (ש) und Chadasch (ח). Der Neue Israelische Schekel (NIS) wurde am 4. September 1985 eingeführt und ersetzte den alten Schekel im Verhältnis 1:1000 als Landeswährung.

Der neue 200-Shekel-Schein mit Nathan Alterman wird ab Herbst ausgegeben werden. (Foto: Bank Israel, © www.israelmagazin.de)

Der neue 200-Shekel-Schein mit Nathan Alterman wird ab Herbst ausgegeben werden. (Foto: Bank Israel, © www.israelmagazin.de)

Der 200-Shekel-Schein, Rückseite. (Foto: Bank Israel, © www.israelmagazin.de)

Der 200-Shekel-Schein, Rückseite. (Foto: Bank Israel, © www.israelmagazin.de)


Der 50-Shekel-Schein, Vorderseite - seit 16.09.2014 im Umlauf. (Foto: Bank Israel, © www.israelmagazin.de)

Der 50-Shekel-Schein, Vorderseite – seit 16.09.2014 im Umlauf. (Foto: Bank Israel, © www.israelmagazin.de)


Der 50-Shekel-Schein, Rückseite - seit 16.09.2014 im Umlauf. (Foto: Bank Israel, © www.israelmagazin.de)

Der 50-Shekel-Schein, Rückseite – seit 16.09.2014 im Umlauf. (Foto: Bank Israel, © www.israelmagazin.de)

Landeswährung Israel – kürzlich eingeführte Geldscheine

Zwei Männer und zwei Frauen werden auf neuen Banknoten abgebildet, ein Tribut an die Geschlechtergleichheit im jüdischen Staat. Abgebildet sind hebräisch-sprachige Schriftstellerinnen und Schriftsteller des 20. Jahrhunderts.

Seit Herbst 2013 gibt es einen 50-Shekel-Schein mit dem Portrait Shaul Tshernikovskis (1875-1943) geben, der schrittweise den bisherigen Schein mit dem Konterfei von Literaturnobelpreis-Träger Samuel Joseph Agnon ablöst. Der weitere Schein im Wert 200 Shekel ziert Nathan Alterman (1910-1970), die derzeit im Umlauf befindliche Banknote ziert Israels ehemaliger Staatspräsident Zalman Shazar.

Seit April 2014 werden die Geldscheine mit dem Konterfei jeweils von Frauen verschönert: Den 20-Shekel-Schein ziert die Dichterin Rachel (1890-1931), den 100-Shekel-Schein Leah Goldberg (1911-1970). Verzichten müssen die Israelis damit in Zukunft auf täglichen Kontakt zum ehemaligen Ministerpräsidenten Moshe Sharett und zum ehemaligen Staatspräsidenten Yitzhak Ben-Zvi.

Während die geschlechterparitätische Entscheidung für zwei Frauen und zwei Männer allseits positiv aufgenommen wurde, stieß die Tatsache, dass es sich bei allen neuen Gesichtern auf den Scheinen um europäischstämmige Juden (Ashkenasim) handelte, auf Kritik. Die Kommission wehrte sich gegen den Vorwurf: Es sei darum gegangen, moderne hebräische Schriftsteller zu verewigen, hieß es. Und die Begründer der modernen israelischen Literatur seien nun einmal sämtlich Ashkenasim gewesen.

Anmerkung: Plural von Shekel ist Shkalim, der Einfachheit halber verwenden wir aber den Begriff Shekel.

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