Rosh HaShana 2012

Apfel und Honig werden verzehrt als Wunsch nach einem guten und süßen Jahr. (© Ron Almog/flickr)

Apfel und Honig werden verzehrt als Wunsch nach einem guten und süßen Jahr. (© Ron Almog/flickr CC BY 2.0 -)

Das Jahr 5773 nach dem jüdischen Kalender beginnt nach dem gregorianischen Kalender am 16. September 2012 nach Sonnenuntergang. Das ist dann der 1. Tischri des neuen jüdischen Jahres.

Feiern im deutschsprachigen Raum

10709 Berlin – 16. September 2012, 20.30 Uhr – Feier an Erev Rosh HaShana 5773, Festsaal des Jüdischen Familienzentrums, Münstersche Str. 6, 4-Gänge-Gala-Menü inkl. Wein und Softgetränke, Erw. 45,- Euro, Kinder 20,- Euro, Anmeldung bis 9.9.2012 telefonisch 0177-6989061 oder datering@samuelmzach.de, Chabad Berlin

20253 Hamburg – 16. September 2012, 19.00 Uhr – Feier an Erev Rosh HaShana 5773, Jüdische Gemeinde Hamburg, Synagoge Hohe Weide 34, Wir begehen das Neujahrsfest zusammen mit Freunden, mit Tradition, mit Honig.

20357 Hamburg16. September 2012, 19.00 Uhr – Erev Rosh HaShana, anschließend Kiddusch und gemeinsames Abendessen, Jüdisches Kulturhaus Hamburg, Flora-Neumann-Strasse 1
– – 17. September 2012, 10.00 Uhr – Rosh HaShana, anschließend Kiddusch und gemeinsames Abendessen, Jüdisches Kulturhaus Hamburg, Flora-Neumann-Strasse 1

30159 Hannover – 16. September 2012, 19.00 Uhr – Feier an Erev Rosh HaShana 5773, Maritim Grand Hotel Hannover, nach dem Gebet folgt Kiddusch mit einem reichhaltigen Büffet, Apfel und Honig sowie weiteren Für Rosh Hashana typischen Speisen, Erw. 15,- Euro, Kinder 5,- Euro, Anmeldung bei Chabad Hannover unter Tel. 0511-8112822

60325 Frankfurt/Main – 16. September, 18.30 Uhr bis 18. September, 21.30 Uhr – 5 Tage (Rosh Haschana + Schabbat) voller spannender Programme und Shiurim, Rosh Hashana 5773 Schabbat Wochenende in Frankfurt – “Von Anfang An Alles Richtig Machen“ mit mit Rabbi Maury Kelman (NYC), Rabbi Adam Aranov (Jerusalem) und Rabbi Jonathan Konits (Berlin), mit 3 unvergesslichen Gästen, leckere Mahlzeiten im Sohars, Übernachtungsmöglichkeiten für Teilnehmer aus ganz Deutschland, Anmeldung HIER

A-1010 Wien – 16. September 2012, 11.00 Uhr – Warum das jüdische Neujahr im Herbst (heuer am 17. und 18. September) gefeiert wird, warum man etwas Süßes essen soll und warum Lärm eine Rolle spielt – erfahrt ihr in einer coolen Kinderführung. Das Süße und das Laute packen wir in ein Bastel-Programm im Museums-Atelier. Für Kinder von 6-10 Jahren. Kinder und zwei Begleitpersonen haben freien Eintritt. Jüdisches Museum Wien, Dorotheergasse 11, A-1010 Wien

Fragen Sie direkt in der jüdischen Gemeinde an Ihrem Ort nach, ob und wann eine Rosh HaShana-Feier stattfindet. Die Adressen finden Sie HIER.

In diesem Monat kommen alle Facetten des jüdischen Lebens zusammen: ernste Tage, Fasttage und auch freudige Tage – er dient als Einführung in das gesamte jüdische Jahr. Am 1. und 2. Tischri wird das jüdische Neujahrsfest Rosh HaShana begangen, das an den Bund zwischen Gott und Israel erinnern soll – vom 16. September nach Sonnenuntergang bis 18. September Sonnenuntergang. Es wird auch als „Kopf des Jahres“ bezeichnet, so verdeutlicht seine Bedeutung. Die Menschen werden an diesem Tag aufgerufen, sich vom Bösen abzuwenden und sich ihrer moralischen Pflichten bewusst werden soll. Das Ertönen des Schofars, dem Widderhorn, soll den Menschen daran erinnern und förmlich im Ohr bleiben. Geblasen wird es in festgelegten Tonfolgen im Morgengottesdienst nach der Torah- und Prophetenlesung sowie mehrmals beim Zusatzgebet.

Die meisten Synagogen werden für diesen Tag feierlich geschmückt und als Zeichen der Erhabenheit hauptsächlich in weiß gehalten: der Vorhang des Torahschranks, die Decke auf dem Vorbeterpult und der Vorbeter selbt trägt weiße Kleidung. Danach versammeln sich die Gäste, ob jüdisch oder nicht spielt keine Rolle, in einem separaten Raum zum gemeinsamen Essen.

Neben zahlreichen Köstlichkeiten der jüdischen Küche werden symbolische Speisen (hebr. Simanim) gereicht: Apfelschnitten, die in Honig getunkt werden, damit das neue Jahr süß wird, ein Fischkopf, weil die Person lieber Kopf als Schwanz sein möchte, und Granatäpfel, damit im kommenden Jahr die glücklichen Momente so zahlreich wie die Kerne sein mögen.

Der Verzehr dieser symbolischen Speisen vermittele wichtige Botschaften für das neue Jahr, schreibt das Bildungszentrum Chabad. Das alles seien Gottes Geschenke, die keinen Selbstzweck verfolgen, sondern jeden einzelnen vor die Wahl stellen, diese für egoistische Vergnügungen zu nutzen oder für Gesundheit und Wohlstand, um anderen zu helfen, die eigenen Bildung zu vertiefen und Beziehungen zu stärken. So werde der tiefere Sinn der göttlichen Gaben entdeckt, so Rabbi Michoel Gourarie.

Rosh HaShana ist der Beginn der sogenannten „Hohen Feiertage“. Es folgen Jom Kippur, Sukkot und Simachat Tora. Sie alle dienen der Selbstreflektion und Seelenergründung, der Freude und des Feierns.

>>> Termine der jüdischen Feiertage

Jüdische Feiertage
Chanukka

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Jom haAtzma’ut

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Jom haScho’a

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Jom haZikaron

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Jom Kippur

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Pessach

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Purim

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Rosch haSchana

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Schavuot

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Simchat Thora

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Sukkot

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Tischa Beav

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Hava Nagila

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