Rosch HaSchana Feiern 2015

Apfel und Honig werden verzehrt als Wunsch nach einem guten und süßen Jahr. (© Ron Almog/flickr)

Apfel und Honig werden verzehrt als Wunsch nach einem guten und süßen Jahr. (© Ron Almog/flickr CC BY 2.0 -)

Das Jahr 5776 nach dem jüdischen Kalender beginnt nach dem gregorianischen Kalender am 13. September 2015 nach Sonnenuntergang. Das ist dann der 1. Tischri des neuen jüdischen Jahres.

Feiern im deutschsprachigen Raum

01067 Dresden – 13. September 2015, 19.15 Kerzenzünden, Minha & Arvit, danach (19.45 Uhr) traditionelles Rosh Hashana Abendessen, begrenzte Anzahl an Plätzen, 30 Euro pro Person, Anmeldung: Chabad Lubawitsch Berlin, Münstersche Str. 6, 10709 Berlin, Tel 030-2128-0830 E-Mail: kontakt@chabadberlin.de

10709 Berlin – 13. September 2015, 18.30 Uhr – Wir laden unsere Gemeindemitglieder, Ihre Familien und Freunde herzlich ein, gemeinsam Rosch haSchana zu feiern. Eintritt für Gäste 5 Euro. Voranmeldung. Kontakt: Jüdische Gemeinde zu Dresden, Hasenberg 1, 01067 Dresden, Tel. 0351 656 07 10, E-Mail: sekretariat@jg-dresden.org

10178 Berlin – 13. September 2015, 19.15 Kerzenzünden, Minha & Arvit, danach (19.45 Uhr) traditionelles Rosh Hashana Abendessen, begrenzte Anzahl an Plätzen, 30 Euro pro Person, Anmeldung: Chabad Lubawitsch Berlin, Münstersche Str. 6, 10709 Berlin, Tel 030-2128-0830 E-Mail: kontakt@chabadberlin.de

44135 Dortmund – 13. September 2015, 18.30 Uhr, Rosch HaSchana Feier, Kontakt: Jüdische Gemeinde Dortmund, Prinz-Friedrich-Karl-Str. 9, 44135 Dortmund, Tel. 0231 5574720, www.jg-dortmund.de

50765 Köln – 13. September 2015, 19.30 Uhr – Rosch Haschana-Feier im Begegnungszentrum Chorweiler der Synagogen-Gemeinde Köln, G’ttesdienst mit anschließendem Rosch HaSchana-Abendessen, Minch-Ma’ariv um 19.30 Uhr, Kostenbeitrag 3 Euro. Es wird um Voranmeldung gebeten: Begegnungszentrum Chorweiler, Pariser Platz 30, 50765 Köln, Tel. 0221-7099279-0, E-Mail: bgz-chorweiler[at]sgk.de

Fragen Sie direkt in der jüdischen Gemeinde an Ihrem Ort nach, ob und wann eine Rosh HaShana-Feier stattfindet. Die Adressen finden Sie HIER.

In diesem Monat kommen alle Facetten des jüdischen Lebens zusammen: ernste Tage, Fasttage und auch freudige Tage – er dient als Einführung in das gesamte jüdische Jahr. Am 1. und 2. Tischri wird das jüdische Neujahrsfest Rosh HaShana begangen, das an den Bund zwischen Gott und Israel erinnern soll – vom 13. September nach Sonnenuntergang bis 15. September Sonnenuntergang. Es wird auch als „Kopf des Jahres“ bezeichnet, so verdeutlicht seine Bedeutung. Die Menschen werden an diesem Tag aufgerufen, sich vom Bösen abzuwenden und sich ihrer moralischen Pflichten bewusst werden soll. Das Ertönen des Schofars, dem Widderhorn, soll den Menschen daran erinnern und förmlich im Ohr bleiben. Geblasen wird es in festgelegten Tonfolgen im Morgengottesdienst nach der Torah- und Prophetenlesung sowie mehrmals beim Zusatzgebet.

Die meisten Synagogen werden für diesen Tag feierlich geschmückt und als Zeichen der Erhabenheit hauptsächlich in weiß gehalten: der Vorhang des Torahschranks, die Decke auf dem Vorbeterpult und der Vorbeter selbst trägt weiße Kleidung. Danach versammeln sich die Gäste, ob jüdisch oder nicht spielt keine Rolle, in einem separaten Raum zum gemeinsamen Essen.

Neben zahlreichen Köstlichkeiten der jüdischen Küche werden symbolische Speisen (hebr. Simanim) gereicht: Apfelschnitten, die in Honig getunkt werden, damit das neue Jahr süß wird, ein Fischkopf, weil die Person lieber Kopf als Schwanz sein möchte, und Granatäpfel, damit im kommenden Jahr die glücklichen Momente so zahlreich wie die Kerne sein mögen.

Der Verzehr dieser symbolischen Speisen vermittele wichtige Botschaften für das neue Jahr, schreibt das Bildungszentrum Chabad. Das alles seien Gottes Geschenke, die keinen Selbstzweck verfolgen, sondern jeden einzelnen vor die Wahl stellen, diese für egoistische Vergnügungen zu nutzen oder für Gesundheit und Wohlstand, um anderen zu helfen, die eigenen Bildung zu vertiefen und Beziehungen zu stärken. So werde der tiefere Sinn der göttlichen Gaben entdeckt, so Rabbi Michoel Gourarie.

Rosh HaShana ist der Beginn der sogenannten „Hohen Feiertage“. Es folgen Jom Kippur, Sukkot und Simachat Tora. Sie alle dienen der Selbstreflektion und Seelenergründung, der Freude und des Feierns.