Tabgha – Siebenquell

Tabgha liegt am Nordufer des See Genezareth und zählt bei Christen zu den beliebtesten Zielen während einer Israel-Reise. In dieser Region Galiläas war Jesus sehr präsent, was in der Bibel überliefert ist. Herausragend sind zwei Ereignisse: die Speisung der 5.000 und die Bergpredigt auf dem anschließenden Berg der Seligpreisungen. Zwei weitere kommen hinzu: Jesus beauftragt Simon Petrus „seine Lämmer zu weiden“ und die Heilung eines Aussätzigen im nahe gelegenen Turm Tannur Ayub.

Tabgha wurde von Pilgern der byzantinischen Periode auch als Siebenquell bezeichnet, weil dort sieben Quellen entspringen. Diese sind noch heute zu sehen, eine von ihnen füllt ein Badebecken in der Begegnungsstätte Tabgha, die nicht öffentlich zugänglich ist und hinter dem Kloster liegt. Die anderen führen ihr Wasser in den See Genezareth. Siebenquell auf Griechisch heißt Heptapegon, was von den lokalen Arabern in et Tabigha, manchmal auch et Tabgha, umbenannt wurde. Dieses ist bedeutsam, da Tabgha auf Hebräisch En Sheva heißt, heutzutage jedoch keine Anwendung findet.

Tabgha teilt sich in einen westlichen und einen östlichen Teil. Im westlichen befindet sich das Kloster mit der Brotvermehrungskirche und einer Begegnungsstätte, im östlichen Teil